Manchmal ertappte ich mich dabei, wie diese vier Wörter in meinem Kopf kreisen. Sie tauchen überall auf: im Business, hier auf LinkedIn, in Jobs, in Gesprächen über Karriere und Erfolg. Alles klingt gut, alles ist durchdacht, alles theoretisch möglich. Und trotzdem bleibt vieles genau dort hängen: in der Theorie.
Ich sehe so viele kluge Menschen mit starken Ideen, klaren Visionen und großem Potenzial. Menschen, die viel könnten und noch mehr würden, wenn da nicht dieser innere Aufschub wäre. Im Job, im eigenen Business, in der Sichtbarkeit. Man wartet auf den richtigen Moment, auf mehr Sicherheit, auf die perfekte Gelegenheit. Und währenddessen läuft das Leben einfach weiter.
Mir ist klar geworden, dass Struktur, Strategie und Planung wichtig sind. Ohne Frage. Aber sie dürfen nicht dazu führen, dass wir vergessen, wovon wir eigentlich träumen. Denn Träume halten sich nicht an Karrierepfade oder LinkedIn-Profile. Sie melden sich leise, oft unbequem, und sie verschwinden nicht, nur weil man sie lange ignoriert.
Am Ende wird es nicht darum gehen, was wir alles hätten tun können. Sondern darum, wofür wir uns entschieden haben, loszugehen. Vielleicht ist genau heute der richtige Moment, ein „würde“ in ein „ich mache“ zu verwandeln. Schon mal darüber nachgedacht?
Ich intensiv. Never ever will ich mir später mal sagen müssen: Hätte ich bloß.